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Thread: Deutsches DNA-Forschungsprojekt

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  1. #34
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    Also Sie sind wohl der K. Trot von FTDNA, Sie haben im R1a-Projekt nachgefragt, nicht?

    Wenn so, denn zu Ihrer Frage:
    Schönen Guten Abend Herr Milewski, das ist ganz normal das mein Vater andere Teile beim Family Finder hat _z.b war mein Anteil bei Metal age invader höher ( 16%) bei ihn ( 14%) und Osteuropa ist höher bei ihn als bei mir aber dafür hat er weniger Südosteuropa. Obwohl das ganze schwankt ja immer mal hat man die Anteile dann wieder die anderen, kann man sagen das nach jeden neuen Upgrade beim Family Finder die Lage genauer und korrketer ( autosmal Test) ist?
    Erstens, es ist durchaus möglich, eigentlich normal, dass Sie einen anderen Anteil bei einem bestimmten Volksgruppe oder Herkunft als Ihren Vater, denn genetisch gesehen haben Sie schliesslich nur die Hälfte seines Erbgutes. Auch sollen Sie darauf achten, dass Sie nie ein endgültiges Resultat bekommen würden, weil diese Resultaten alle blosse Einschätzungen sind. Ausserdem gibt es keine Upgrades beim Family Finder. Wenn Milewski davon redet, meint er die Uniparental-tests, also Y DNA und mtDNA. Dort kann man stufenweise genauere Tests bestellen, aber die sind was anders als Family Finder. Und dabei treten die Komplikationen hervor.

    Z.B. Milewski sagte: "obwohl Sie einige südosteuropäische "Abstammung" zeigen, muss das nicht bedeuten, dass Sie irgendwelche letzten Vorfahren aus diesem Teil Europas haben. Stattdessen kann dies einfach bedeuten, dass Sie einige slawische Abstammung (zum Beispiel aus der Ukraine) haben. Das alles ist sehr kompliziert, deshalb habe ich Sie darum gebeten, solche Fragen auf dem Anthrogenica Forum zu stellen und nicht hier."

    Sie haben ein Resultat bekommen, was auf 14% südosteuropäische Abstammung deutete. Sie haben gesagt, dass Ahnen aus der Ukraine, Galizien, und Rumänien haben; diese 14% dürfte sehr wohl diese Herkunft widerspiegeln. Aber genaues Wissen ist nur durch Ahnenrecherche möglich, das heisst vor allem nach Dokumenten suchen und forschen, die Ihre leibliche Herkunft bestätigen. So gesehen, dienen diese autosomal-DNA-Tests schliesslich nur als Ansporn und Wegweiser, um genaues Wissen über Herkunft durch andere Methoden zu gewinnen. Ein solcher Test kann mir sagen, ungefähr von welchen Ethnien ich abstamme, und vielleicht meine Ahnenrecherche den Weg weisen, oder so manche Familiengeschichten prüfen, er kann aber nie den durch Dokumente belegten Stammbaum ersetzen.

    Wenn Sie von Tiefenherkunft reden, z.B. mit der Bemerkung von griechenbegründenten Städte in der Ukraine, dann sind die Uniparentals wie Y DNA erforderlich. Y DNA kann auf eine bestimmte tiefere Herkunft deuten; z.B. ich habe die R1a-YP263 Haplogruppe, was lässt für meine Herkunft auf eine elbslawische Herkunft schliessen, denn meine väterliche Linie stammt aus Irland, und die einzige mir erdenkliche Möglichkeit, um diese in Irland sehr seltene Haplogruppe zu erklären, ist, dass ein Ahn von mir, als Elbslawe bei einem Wikingerzug mitmachte und daraufhin in Irland geblieben ist. So etwas ist bekannt, und die Linie stammt aus einer Gegend, die von Wikingern überfallen bzw. besiedelt worden ist. Das ist sehr wahrschienlich, aber so lange her dass es unmöglich ist, genau zu wissen.

    Sie können auch Ihr Autosomal DNA Resultat mit einem Admixture-Algorithmen prüfen, was auf uralte Referenzpopulationen eingestellt ist. So etwas wie Eurogenes K36. Wahrscheinlich dies ist der Grund, warum Milewski Sie auf Anthrogenica angewiesen hat. Die Deutung solcher Ergebnisse ist in der Tat kompliziert aber es gibt Leute hier, die dabei sehr hilfreich sein können. Ich schlage Ihnen vor, ein ganz neues Thread im entweder Autosomal DNA Forum oder Ancient DNA Forum machen. Hier in diesem Thread ist es unwahrscheinlich, dass die Anthrogenica Deep Ancestry Profis Ihre Bitte überhaupt sehen.

  2. The Following User Says Thank You to kostoffj For This Useful Post:

     Michał (08-24-2017)

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